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Kosten

Was kostet eine Wärmepumpe?

20.000, 25.000 oder 35.000 Euro? Bei Wärmepumpen begegnen Ihnen viele Preise. Wirklich vergleichbar sind sie erst, wenn klar ist, was darin enthalten ist. Wir zeigen Ihnen, welche Kosten für eine Wärmepumpe entstehen, was den Preis beeinflusst und welche Förderung möglich ist. Welche Alternative es gibt, wenn Sie die Kosten nicht auf einmal tragen möchten, zeigen wir am Ende.

Autor
AllYourEnergy Redaktion
Zuletzt aktualisiert
Lesezeit
ca. 7 Minuten

Das Wichtigste in Kürze

  • Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Einbau können Sie mit 20.000 bis 35.000 Euro rechnen. Entscheidend sind die Voraussetzungen bei Ihnen vor Ort.
  • Zum Gesamtpreis gehören nicht nur die Wärmepumpe, sondern auch Planung, Einbau und gegebenenfalls notwendige Anpassungen.
  • Nach dem Einbau entstehen vor allem Stromkosten. Hinzu kommen Wartung und mögliche Reparaturen.
  • Eine staatliche Förderung kann die Kosten für eine förderfähige Wärmepumpe reduzieren.
  • Sie möchten die Investition nicht auf einmal tragen? Bei AllYourEnergy können Sie Ihre neue Wärmepumpe einfach monatlich zahlen.
Paar mit Unterlagen und Laptop am Wohnzimmertisch

Die Kosten einer Wärmepumpe

20.000 bis 35.000 Euro: Diese Preisspanne dient als erste Orientierung, nicht als Preis für jedes Haus. Denn Sie kaufen nicht einfach nur ein Gerät. Die Wärmepumpe muss zu Ihrem Zuhause passen. Wie groß ist das Gebäude? Wie hoch ist der Wärmebedarf? Welches Heizsystem ist vorhanden? Und welche Arbeiten sind für den Einbau notwendig?

Genau diese Fragen entscheiden darüber, was Ihre neue Wärmepumpe am Ende kostet.

Deshalb lohnt es sich, bei Preisangaben genau hinzusehen. Ein Angebot über 20.000 Euro und eines über 30.000 Euro müssen nicht dieselbe Leistung enthalten. Erst wenn Anlage, Einbau und notwendige Zusatzarbeiten berücksichtigt sind, lassen sich Angebote sinnvoll vergleichen.

Woraus setzen sich die Kosten einer Wärmepumpe zusammen?

Wer die Kosten einer Wärmepumpe einschätzen möchte, sollte vier Bereiche betrachten. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

1. Die Wärmepumpe selbst

Ein Teil der Investition entfällt auf die Anlage und die dazugehörigen Komponenten. Der Preis hängt unter anderem davon ab, welche Art von Wärmepumpe eingesetzt wird und welche Leistung für das Gebäude erforderlich ist. Die häufig eingesetzte Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Außenluft als Wärmequelle. Erd- und Grundwasserwärmepumpen erschließen dagegen andere Wärmequellen und können dadurch zusätzliche Arbeiten erforderlich machen.

2. Planung und Einbau

Eine Wärmepumpe muss passend zum Gebäude geplant und fachgerecht eingebaut werden. Dazu gehören je nach Vorhaben unter anderem die Auslegung der Anlage, Montage, Anschluss an das vorhandene Heizsystem und die Inbetriebnahme. Auch der Aufwand vor Ort spielt eine Rolle. Leitungswege, Aufstellort und die vorhandene Haustechnik können beeinflussen, wie aufwendig die Installation wird.

3. Anpassungen am Heizsystem

Eine neue Wärmepumpe bedeutet nicht automatisch, dass Ihr gesamtes Heizsystem erneuert werden muss. In vielen Bestandsgebäuden können vorhandene Heizkörper weiter genutzt werden. Entscheidend ist, ob sie das Haus auch mit den für eine Wärmepumpe geeigneten Vorlauftemperaturen ausreichend beheizen. Sind einzelne Heizkörper zu klein, kann ein Austausch sinnvoll sein. Auch ein hydraulischer Abgleich kann notwendig sein, damit sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt.

4. Zusätzliche Arbeiten

Je nach Gebäude können weitere Kosten entstehen. Dazu zählen beispielsweise elektrische Arbeiten oder bauliche Anpassungen. Bei Erd- und Grundwasserwärmepumpen kann zusätzlich die Erschließung der Wärmequelle ins Gewicht fallen. Deshalb gilt: Der Gerätepreis allein sagt noch nicht, was die Wärmepumpe für Ihr Zuhause tatsächlich kostet.

Warum unterscheiden sich die Kosten von Haus zu Haus?

Zwei ähnlich große Häuser brauchen nicht automatisch dieselbe Wärmepumpe. Ein gut gedämmtes Gebäude kann einen anderen Wärmebedarf haben als ein energetisch wenig modernisiertes Haus. Auch Fenster, Heizflächen und das bisherige Heizsystem beeinflussen die Anforderungen. Auch Leitungswege und elektrische Voraussetzungen spielen eine Rolle.

Deshalb sollte die Frage nicht nur lauten: „Was kostet eine Wärmepumpe?“, sondern:

„Was kostet eine passende Wärmepumpe für mein Zuhause?“ Genau dafür braucht es eine individuelle Prüfung statt eines pauschalen Preises.

Was kostet eine Wärmepumpe nach Förderung?

Eine staatliche Förderung kann die Investition deutlich reduzieren. Wie hoch die Förderung ausfällt, hängt von den geltenden Förderbedingungen und Ihrer persönlichen Situation ab. Neben einer Grundförderung können unter bestimmten Voraussetzungen weitere Förderboni infrage kommen.

Welche Förderung bei Ihnen möglich ist, muss für Ihr konkretes Vorhaben geprüft werden. Bei AllYourEnergy können bis zu 30 % Förderung direkt für Ihr Vorhaben beantragt werden. Erfüllen Sie die Voraussetzungen für weitere persönliche Förderboni, beantragen Sie diese selbst bei der KfW. Dabei unterstützen wir Sie.

Auch diese zusätzlichen Förderbeträge können in Ihre monatliche Zahlung einfließen, wenn die ausgezahlte Förderung an AllYourEnergy weitergegeben beziehungsweise abgetreten wird. Welche Zuschüsse für Ihr Vorhaben infrage kommen und was Sie bei der Antragstellung beachten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber zur Wärmepumpen-Förderung 2026.

Welche Kosten entstehen nach dem Einbau?

Mit dem Einbau ist die Kostenbetrachtung nicht beendet. Auch im laufenden Betrieb entstehen Ausgaben. Der wichtigste Punkt ist der Strom.

Stromkosten

Eine Wärmepumpe gewinnt einen großen Teil ihrer Energie aus der Umwelt. Um diese Umweltwärme für Heizung und Warmwasser nutzbar zu machen, benötigt sie Strom.

Wie viel Strom Ihre Wärmepumpe verbraucht, hängt unter anderem vom Wärmebedarf des Gebäudes und von der Effizienz der Anlage ab. Auch Ihr Stromtarif bestimmt die tatsächlichen Kosten.

Ein Beispiel:

Benötigt eine Wärmepumpe 5.000 kWh Strom im Jahr und kostet eine Kilowattstunde 30 Cent, ergeben sich rechnerisch 1.500 Euro Stromkosten pro Jahr.

Das ist lediglich ein Rechenbeispiel. Der tatsächliche Verbrauch kann deutlich abweichen.

Wartung und Reparaturen

Neben Strom sollten auch Wartung und mögliche Reparaturen berücksichtigt werden. Wenn Sie Ihre neue Wärmepumpe kaufen, müssen Sie die Wartung selbst organisieren. Auch mögliche Reparaturkosten trägt der Eigentümer grundsätzlich selbst.

Bei einem Vergleich verschiedener Angebote lohnt es sich deshalb, nicht nur auf die Investition zu Beginn zu schauen. Entscheidend ist auch, welche Kosten und Leistungen danach hinzukommen.

Bei AllYourEnergy funktioniert es anders

Sie müssen Ihre Wärmepumpe nicht auf einmal bezahlen. Statt einer hohen Anfangsinvestition zahlen Sie einfach monatlich. Gemeinsam mit einem Fachbetrieb aus Ihrer Region prüfen wir zunächst Ihr Zuhause. Welche Wärmepumpe passt? Was muss für den Einbau gemacht werden? Und welche Förderung kann berücksichtigt werden?

Auf dieser Grundlage erhalten Sie Ihr persönliches Angebot. Beim Service wählen Sie zwischen Wartung und Full-Service. Entscheiden Sie sich für den Full-Service, gehören Wartung, Reparaturen, Ersatzteile und der Störungsdienst rund um die Uhr im vereinbarten Leistungsumfang dazu. So wissen Sie vor Ihrer Entscheidung nicht nur, welche Wärmepumpe zu Ihrem Zuhause passt, sondern auch, welche Leistungen Sie rund um die Anlage vereinbaren.

Was kostet eine Wärmepumpe bei AllYourEnergy?

Eine pauschale Monatsrate würde Ihnen wenig helfen. Denn auch bei AllYourEnergy richtet sich der Preis danach, welche Wärmepumpe Ihr Zuhause tatsächlich braucht. Für Ihr persönliches Angebot betrachten wir deshalb die Voraussetzungen vor Ort, die passende Anlage, den Einbau, eine mögliche Förderung und die von Ihnen gewählten Serviceleistungen. Daraus ergibt sich Ihre monatliche Zahlung.

Fazit: Kaufpreis oder Monatsrate, so vergleichen Sie richtig

Ein Kaufangebot und ein Modell mit monatlicher Zahlung lassen sich nicht vergleichen, indem Sie nur zwei Zahlen nebeneinanderstellen. Beim Kauf sollten Sie prüfen, welche Leistungen im Angebot enthalten sind. Gehören Planung und Einbau dazu? Sind notwendige Anpassungen berücksichtigt? Was kostet die spätere Wartung? Und wer trägt mögliche Reparaturen?

Bei einer monatlichen Lösung ist ebenfalls der Leistungsumfang entscheidend. Welche Leistungen sind Bestandteil der Rate? Welche kommen zusätzlich hinzu? Wie lange läuft der Vertrag? Bei AllYourEnergy beträgt die Vertragslaufzeit für die Wärmepumpe 15 Jahre. Danach endet der Vertrag automatisch. Eine Übernahme der Anlage zum Restwert ist anschließend möglich.

Für einen sinnvollen Vergleich sollten Sie deshalb immer das Gesamtpaket betrachten und nicht nur den Preis auf der ersten Seite eines Angebots.

Kurz beantwortet

FAQ: Häufige Fragen zu den Kosten einer Wärmepumpe

Was kostet eine Wärmepumpe mit Einbau?

Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Einbau können rund 20.000 bis 35.000 Euro anfallen. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Gebäude, der benötigten Anlage und dem Aufwand für die Installation ab.

Was kostet eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus?

Auch bei einem Einfamilienhaus gibt es keinen einheitlichen Preis. Größe und Wärmebedarf des Gebäudes, vorhandenes Heizsystem, Wärmepumpenart und notwendige Arbeiten beeinflussen die Kosten. Deshalb sollte immer das konkrete Gebäude betrachtet werden.

Was kostet eine Wärmepumpe nach Förderung?

Das hängt von den förderfähigen Kosten und Ihrer individuellen Förderquote ab. Bei 28.000 Euro förderfähigen Kosten und einer beispielhaften Förderung von 30 % würde der Zuschuss rechnerisch 8.400 Euro betragen. Die tatsächliche Förderung muss individuell geprüft werden.

Welche laufenden Kosten hat eine Wärmepumpe?

Der größte laufende Kostenpunkt ist in der Regel der Strom. Hinzu kommen Wartung und gegebenenfalls Reparaturen. Wie hoch die Stromkosten sind, hängt vor allem vom Verbrauch Ihrer Wärmepumpe und Ihrem Stromtarif ab.

Was kostet eine Wärmepumpe bei AllYourEnergy im Monat?

Die Monatsrate wird individuell berechnet. Sie hängt unter anderem von Ihrem Zuhause, der passenden Wärmepumpe, dem Einbau, einer möglichen Förderung und den gewählten Serviceleistungen ab. Deshalb erhalten Sie bei AllYourEnergy ein persönliches Angebot statt eines pauschalen Preises.

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